Eine gesunde Wirtschaft und ein gesunder Haushalt

Zusammen ist man weniger allein

Wir wollen nicht alleine arbeiten: In Zusammenarbeit mit den umliegenden Städten Büchen, Schwarzenbek, Boizenburg und Geesthacht wollen wir den Süden des Kreises als Wirtschaftsstandort insgesamt stärken. Hierzu werden wir auch in Zukunft unser Gewicht als Teil der Metropolregion Hamburg in die Waagschale werfen.

Ergänzend zu den Kooperationen vor Ort werden wir auch die Verbindungen in unsere Partnerstädte intensivieren. In einer globalisierten Welt muss global gedacht und lokal gehandelt werden. Die Kontakte nach Luxemburg, Polen, und Frankreich müssen genutzt werden, sowohl in kultureller als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Weitere internationale Kontakte sehen wir als wünschens- und erstrebenswert an.

Wirtschaftliches Handeln vor Ort

Unser erklärtes Ziel ist es, die Lauenburger Unternehmerinnen und Unternehmer in ihren Zielen zu fördern und zu fordern. Dabei werden wir sie darin unterstützen, indem wir den Standort Lauenburg dauerhaft fit für die Zukunft machen und werden. Dazu gehört insbesondere die Ortsumfahrung mit Anschluss an das Industriegebiet, um sicherzustellen, dass der jetzige Flaschenhals entschärft wird.

Das neue Gewerbegebiet „Juliusburger Landstraße“ werden wir offensiv bewerben. Hierbei ist uns wichtig, dass nicht nur die Interessen der nicht-ortsansässigen Investoren berücksichtigt werden, sondern auch die der bereits vor Ort aktiven Unternehmerinnen und Unternehmen. Konkret wollen wir deshalb, dass Lauenburg eine Mischung aus großen und kleinen Flächen anbietet, die den unterschiedlichen Anforderungen gerecht wird.

In Lauenburg werden wir auch gemeinsam mit den anderen politischen Parteien und der Verwaltung ausloten, wie wir es schaffen können, Lauenburgerinnen und Lauenburgern den Weg in die Selbstständigkeit zu ebnen. Eine lebendige heimische Wirtschaft ist nur zu schaffen, wenn die Bürgerinnen und Bürger selbst daran beteiligt sind.

Den bereits bestehenden Tourismus werden wir kräftig unterstützen. Vor allem im Bereich des Wassertourismus und des Fahrradtourismus sehen wir noch Möglichkeiten zur Optimierung. Neben den allgemeinen Verbesserungen des Radverkehrs stellen wir uns vor, an touristisch wichtigen Punkten Luftpumpen und Fahrradreparaturstationen einrichten. Um die Erreichbarkeit über das Wasser zu erleichtern, werden wir uns die Möglichkeiten zusätzlicher Anlegestellen für Kanus und anderer Kleinboote anschauen.

Gerechtigkeit trotz konsolidierten Haushalts

Durch das Handeln der SPD-Fraktion ist es gelungen, die zahlreichen Sparhaushalte ohne soziale Einschnitte zu gestalten und abzuarbeiten. Einsparungen wurden auf viele Schultern verteilt. Diesen Grundsatz wollen wir auch in Zukunft beibehalten. Wir sind uns aber bewusst, dass die Politik nicht in alte Muster zurückfallen darf. Investitionen müssen sich an ihrem Nutzen und ihren Folgekosten messen lassen.

Dauerhaftes Ziel bleibt die strukturelle Schuldenfreiheit. In anderen Worten heißt das, dass wir im Normalzustand keine Schulden machen wollen. Das heißt aber auch, dass für besondere Projekte wie einem Schulneubau Schulden gemacht werden dürfen. Finanzielle Herausforderungen wie der Neubau einer Schule sind für einen städtischen Haushalt nämlich kein Alltag, sondern die Ausnahme. Zukünftig müssen aber höhere Einnahmen generiert werden, wie bspw. durch ein höheres Gewerbesteueraufkommen durch Ansiedlung neuer Unternehmen.