Anne-Marie Hovingh, Kandidatin zur Bürgermeister*inwahl

Anne-Marie Hovingh

Bürgermeisterin für Lauenburg

Liebe Lauenburgerinnen und Lauenburger,

gemeinsam mit Ihnen und Euch will ich Lauenburgs Zukunft gestalten.

Doch bevor wir loslegen, will ich mich kurz vorstellen.

Ich bin Anne-Marie Hovingh, 34 Jahre alt, in Hamburg geboren und aufgewachsen. Nach dem Realschulabschluss habe ich
eine Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistentin abgeschlossen und anschließend das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt. Ich habe immer an den sozialdemokratischen Grundsatz geglaubt, dass man durch Bildung aufsteigen kann. Während meiner Schullaufbahn habe ich jedoch festgestellt, wie ungerecht unser Bildungssystem ist. Für mich war es daher klar, dass ich das Bildungssystem nur verändern kann, wenn ich Teil dessen werde. Daher habe ich Germanistik und Sozialwissenschaften für das Lehramt an Gymnasien studiert und gleichzeitig eine lange Zeit am Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft bei Professor Tilman Grammes gearbeitet. Durch meinen
Bildungsweg habe ich gelernt, mich in neue Sachverhalte einzuarbeiten, mich nicht entmutigen zu lassen und mir meine Neugier zu erhalten. Darüber hinaus habe ich an diversen Schulen gearbeitet und das Referendariat abgeschlossen. Von der Eliteschule bis zur Brennpunktschule mitten auf St. Pauli habe ich alles gesehen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich die vielen unterschiedlichen Menschen kennenlernen durfte. Derzeit arbeite ich bei einem privaten Bildungsträger und unterrichte alleinerziehende Frauen in Deutsch, Mathe und Englisch. Die Frauen leben von Arbeitslosengeld II und sollen durch die Maßnahme wieder in die Gesellschaft integriert werden.

Durch diese Erfahrungen habe ich gelernt, mit jedem auf Augenhöhe zu sprechen und für alle ein offenes Ohr zu haben. Die vielen unterschiedlichen Begegnungen mit den Menschen liegen mir besonders am Herzen.

Meine politische Karriere begann dann tatsächlich mit 14 Jahren bei dem recht jungen Bundestagsabgeordneten, unserem heutigen Bundeskanzler Olaf Scholz, als ich mein erstes Schulpraktikum bei ihm absolvierte.

Besonders prägend war jedoch meine Schulzeit. Als Gesamtschülerin wurde mir schnell bewusst, dass es nicht allen gleich gut geht. Also beschloss ich politisch aktiv zu werden: Zuerst als Juso Vorsitzende von Hamburg-Altona, dann als stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende von Ottensen und anschließend mit nur 23 Jahren als jüngstes Mitglied in der Bezirksversammlung Hamburg-Altona, dem Kommunalparlament. Mit viel Energie, Mut etwas Neues zu beginnen und einem offenen Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen, kümmerte ich mich leidenschaftlich um meinen Wahlkreis.

Weiterhin liegt mir die Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe besonders am Herzen.

Kommunalpolitik kenne ich von der Pike auf.

Fast zehn Jahre lang war ich Abgeordnete in der Bezirksversammlung, Mitglied im Fraktionsvorstand, bildungs- und kulturpolitische Sprecherin sowie Mitglied im Haushaltsausschuss und Jugendhilfeausschuss. Während dieser Zeit habe ich eng mit der Verwaltung zusammengearbeitet und somit Verwaltungserfahrungen sammeln dürfen. Zu meinem größten Erfolg gehört der Aufbau eines Stadtteilkulturzentrums in einem ehemaligen Bunker. In dieser Zeit lernte ich, wie schwer es ist, für eine auskömmliche Finanzierung eines langfristigen Projektes zu sorgen. Mit viel Ausdauer, Engagement und kreativen Ideen meisterte ich diese Aufgabe. Das Referendariat erforderte jedoch meine volle Konzentration, daher habe ich nicht erneut als Bezirksabgeordnete kandidiert.

An Lauenburg reizt mich als Geschichtslehrerin und Kapitänstochter die malerische Altstadt, Lauenburgs Geschichte und nicht zuletzt die Elbe vor der Haustür.

Die alte Schifferstadt am Strom hat viel Potenzial.

Im Sinne unseres Wahrzeichens…Der Rufer ruft: Lasst uns Lauenburgs Zukunft gestalten!