SPD-Fraktionsvorsitzender Jens Meyer: „LWG betreibt Besserwisserei und schürt Politikverdrossenheit!“

„Wie stellt sich die LWG eigentlich die Arbeit eines Kinder- und Jugendbeirats vor?“, fragen sich die Genossinnen und Genossen der Lauenburger SPD-Fraktion. Sollen die Mitglieder dieses Beirats sich aktiv einbringen, eigene Ideen entwickeln und ihre Stadt mitgestalten oder sollen sie nur brav an den Sitzungen teilnehmen, gebannt den Worten der Politikerinnen und Politiker lauschen und ansonsten hinnehmen, was die Politik für sie beschließt?

„So wie die LWG sich in Sachen Skaterbahn benimmt wahrscheinlich letzteres“, stellt der Fraktionsvorsitzende Jens Meyer fest. „Die LWG zeigt mit ihrem aggressiven Vorpreschen, dass sie die Arbeit der Jugendlichen in keiner Weise zu würdigen weiß, lässt hier jegliche Wertschätzung vermissen. „Das ist keine Beteiligung, sondern Besserwisserei“ und führt zu mehr Politikverdrossenheit, so Jens Meyer.

Sein Stellvertreter Martin Scharnweber ergänzt: “Wir hatten den Jugendbeirat bei uns im Ausschuss. Die Jugendlichen haben sehr deutlich gemacht, dass sie hier keine Einmischung wünschen. Das ihnen jetzt vorgeworfen wird, die Anlage an der Politik vorbeizuplanen ist schon ein starkes Stück, denn wenn die LWG sich auch nur ansatzweise für die Arbeit des KJB interessiert hätte, hätte sie von den Planungen wissen können. Außerdem gehört es zu den primären Aufgaben eines Kinder- und Jugendbeirat, sich eben um deren Belange zu kümmern. Und sie bringen ja nun auch einen entsprechenden Antrag ein.“

Renate Peters ergänzt: „Die LWG behauptet, die Planungen gingen an der Lebenswirklichkeit der Kinder- und Jugendlichen vorbei. Wer kann besser wissen, was die Lebenswirklichkeit dieser Altersgruppe ist, als die Jugendlichen selbst? Ich bestimmt nicht. Und woher will die LWG wissen, wie die Anlage angenommen wird?“

Henrik Behr ergänzt abschließend: „Die LWG erklärt den Jugendlichen, dass das was sie gemacht haben, absolut „amateurhaft“ und unattraktiv für sie ist, und dass sie besser weiß, was Jugendliche wollen, als diese selbst. Kann man machen, wenn man die Politikverdrossenheit in diesem Land weiter fördern will. Beschweren darf man sich dann aber nicht, wenn sich immer weniger junge Leute engagieren.“

Es stimmt schon nachdenklich und zeugt von mangelnden Kenntnissen im kommunalen Haushaltsrecht, wenn Heide Harris von der Verwendung von Haushaltsresten im Zusammenhang der geplanten Skater-Anlage spricht. Die geplanten Baukosten in Höhe von 93.000,00 € sind haushaltsplanmäßig eingeplant und stellen keinen Haushaltsrest dar.