SPD Lauenburg blickt optimistisch in die Zukunft

Vergangenen Samstag trafen sich die Lauenburger Sozialdemokraten zu ihrer Klausurtagung, um ihre Leitlinien zur Kommunalwahl 2018 festzulegen. Dabei können die Genossen sowohl auf vielfältige Erfolge in den vergangenen vier Jahren verweisen als auch mit vielen Ideen und Initiativen für die Zukunft aufwarten. „Trotz der leeren Kassen bringen wir als SPD die Stadt voran“, fasst die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Renate Peters die Arbeit der Lauenburger Sozialdemokratie zusammen.

In den letzten vier Jahren haben die SPD-Stadtvertreter viele Projekte initiiert oder maßgeblich unterstützt. Zu diesen Erfolgen gehört u.a. die Schaffung der gymnasialen Oberstufe an der Albinus-Gemeinschaftsschule. In enger Zusammenarbeit mit der SPD-geführten Landesregierung konnten sie sicherstellen, dass Lauenburger Kinder auch ihr Abitur in ihrer Heimatstadt machen können. In Verbindung mit ihrem Einsatz für Kindertagesstätten und der Bücherei sorgt die SPD für gerechte Bildungschancen in Lauenburg.

Aber nicht nur im Bildungsbereich punktet die SPD, auch im Bereich Verkehr bewegen die Genossen die Stadt. „Besonders freut es mich, dass durch unseren hartnäckigen Einsatz die Stadt jetzt Gemeindestraßen saniert. Dazu gehört auch die Instandsetzung und die überfällige Verkehrsberuhigung des Graf-Bernhard-Ringes“, freut sich Stadtvertreter Helmut Paasch, der viel persönliches Engagement in dieses Projekt investiert hat. Zusätzlich ist es das Verdienst der SPD, dass die Interessen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden, sei es Fußgänger, Rad-, Rollstuhl- oder Autofahrer.

Mit Blick auf die kommenden Jahre hat die SPD Lauenburg viel vor. Ein Schwerpunkt wird weiterhin die Bildung sein. „Die Weingartenschule muss dringend erweitert, wenn nicht sogar neu gebaut werden. Hier ist ein Masterplan notwendig, der die Entwicklung der Schülerzahlen sowie die Anforderungen an modernen und kindgerechten Unterricht im Blick hat. Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadt verstärkt ihren Fokus auch auf diese Schule lenkt und entsprechende Fördergelder einwirbt, ohne dabei die Gemeinschaftsschule aus den Augen zu verlieren“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Martin Scharnweber.

Die SPD ist aber auch die Kraft des Fortschritts in der Stadtvertretung. Im Bereich der Digitalisierung haben die Genossen das Ziel, dass in den Kernbereichen der Stadt flächendeckend kostenloses W-Lan zur Verfügung gestellt wird. Zusätzlich soll die Verwaltung digitalisiert werden. „Optimal wäre es, wenn Behördengänge komplett von zuhause aus erledigt werden können“, skizziert Immo Braune, Mitglied des Ortsvereinsvorstandes, die Idealvorstellung. Parallel dazu muss der nachhaltige Breitbandausbau massiv unterstützt werden.

Damit aber die knappen Gelder nicht sinnlos verschwendet werden, sondern gezielt den Menschen in Lauenburg zugutekommen, werden die Sozialdemokraten weiter auf eine Sozialraumanalyse drängen. Diese ist dringend notwendig, auch um zu ermitteln, welche Art von Wohnraum in Lauenburg fehlt. So wird bezahlbarer Wohnraum in Lauenburg in den nächsten Jahren neu geschaffen, vorhandener Wohnraum aber auch saniert werden müssen, um modernen Ansprüchen gerecht zu werden oder auch um altersgerecht zu sein.
Die SPD wird darauf drängen, dass die neue Landesregierung ihre Zusage wahrmacht, den Ausbau des Hochwasserschutzes in der Altstadt zu forcieren. Wir werden darauf drängen, den Eigenanteil der Anwohner weiter zu senken.

„Unsere Stadt steckt voller Potentiale, die wir heben wollen. Deshalb wollen wir insbesondere unsere neuen Mitbürger, die vor Krieg und Gewalt geflohen sind, ermuntern, ihre vielfältigen Talente einzusetzen“, fasst die stellvertretende Vorsitzende Heide Harris die Idee einer vernetzten Migrationsarbeit zusammen. Lauenburg lebt mit und vom Engagement aller seiner Bürger – dieses Engagement werden die Lauenburger Sozialdemokraten weiterhin nach Kräften unterstützen.

Martin Scharnweber ist sich sicher: „Trotz knapper Finanzlage sind diese Dinge umsetzbar, denn vieles spart der Stadt auf Sicht auch Geld, für anderes werden wir Fördergelder einwerben. Wichtig ist, dass Lauenburg lebenswert bleibt und wir die Menschen hier in Lauenburg halten können.“ „Deshalb werden wir auch 2018 die Wahl gewinnen, denn mit der SPD kommt ganz Lauenburg voran“, erklärt Renate Peters abschließend.